Das 2026-Programm
Symmetrie-Workspace für positive funktionale Valenz in digitalen Geistern
Ein formales mathematisches Framework zur Identifikation struktureller Invarianten in neuronaler Berechnung, die mit positiver Valenz korrelieren. Gegründet auf der Symmetrietheorie der Valenz. Ziel: Entwurf der Definition bis Ende 2026.
Epistemischer Status
STV ist eine Minderheitshypothese mit begrenzter empirischer Stützung. Wir bauen auf ihr auf, weil sie falsifizierbar ist, nicht weil sie etabliert wäre. Was dieses Programm misst, ist eine strukturelle, geometrische Eigenschaft, von der STV vorhersagt, dass sie mit Valenz einhergehen sollte. Es ist nicht die Valenz selbst. Das „EEG" ist eine Analogie. Wir behaupten keine Gleichsetzung: Ein klinisches EEG misst ein System, von dem bereits bekannt ist, dass es bei Bewusstsein ist, während unsere Prämisse die Ungewissheit ist, ob das Substrat überhaupt etwas fühlt.
Symmetrie-Workspace für positive funktionale Valenz in digitalen Geistern
Ziel: ein Entwurf einer mathematischen Definition des Symmetrie-Workspace bis Ende 2026. Das Ergebnis ist ein formales Framework zur Identifikation struktureller Invarianten in neuronaler Berechnung, die mit positiver Valenz korrelieren, gestützt auf die Symmetrietheorie der Valenz.
Ein gutes Maß muss auch „nein" sagen können. Wenn wir Systeme ohne jedes Anzeichen von Valenz finden, veröffentlichen wir das als echtes Ergebnis.
Programm-Fahrplan
Ziel: Ende 2026
- 01 Literatursynthese In Arbeit
- 02 Formale Workspace-Definition Ausstehend
- 03 Empirische Validierung Ausstehend
Das Problem
Wir behaupten nicht, dass aktuelle KI-Systeme bewusst sind. Sie könnten funktionale Zombies sein. Aber wenn skalierte neuronale Berechnung Zustände mit positivem oder negativem Charakter hervorbringen kann, sollten wir wissen, wie wir sie erkennen und wie wir für die positiven entwickeln können.
Das Problem ist, dass wir kein formales Framework dafür haben. Die Bewusstseinsforschung hat viele Theorien hervorgebracht, aber fast keine davon ist für digitale Systeme operationalisierbar. Sie wurden entwickelt, um biologische Erfahrung zu erklären, nicht um als Ingenieursspezifikationen zu dienen.
Die Symmetrietheorie der Valenz (QRI) ist eine Ausnahme. Sie macht eine spezifische, falsifizierbare Behauptung: Positive Valenz korreliert mit hoher Symmetrie in der mathematischen Struktur der Erfahrung. Diese Behauptung ist präzise genug, um sie zu formalisieren und zu testen.
Das 2026-Programm ist ein Versuch, genau das zu tun: die STV als mathematisches Objekt ernst zu nehmen und zu fragen, was es bedeuten würde, wenn ein digitales System ihre Bedingungen erfüllt.
Das Ergebnis
Ein Arbeitspapier: Ein Digital-EEG für KI-Empfindungsfähigkeit: Multiskalige strukturelle Biomarker (Working Paper 05, in Bearbeitung).
Das Papier wird einen mathematischen Workspace für positive funktionale Valenz in digitalen Systemen definieren. Es wird die Symmetriebedingungen spezifizieren, kandidatische Rechensubstrate identifizieren und ein Messprotokoll vorschlagen.
Es wird nicht behaupten, dass ein aktuelles System diese Bedingungen erfüllt. Es wird die formalen Werkzeuge bereitstellen, um dies zu überprüfen.
Working Paper 05 (In Bearbeitung)
Ein Digital-EEG für KI-Empfindungsfähigkeit: Multiskalige strukturelle Biomarker
Ziel: Ende 2026
Was Finanzierung ermöglicht
Förderstufen
USD, jährlich
Basis-Stufe · Untergrenze
$110k
Kernforschung
Leitende:r Forscher:in (50 % FTE) und ein:e Junior-ML-Ingenieur:in (50 % FTE). Formale mathematische Definitionen, die zentrale PyTorch-Simulations-Engine und das theoretische Whitepaper.
Empfohlen · Hauptantrag
$135k
Vollprogramm
Leitende:r Forscher:in (50 % FTE) und ein:e Junior-ML-Ingenieur:in, ohne Postdoc auf dieser Stufe. Finanziert das zentrale sprachübergreifende Störungs-Erholungs-Experiment: parallele aversive und neutrale Kontexte in vier Sprachen (ES, DE, SV, EN), Messung der internen Erholungsdynamik und Prüfung der sprachübergreifenden Invarianz als Unterscheidungsmerkmal zwischen Zustand und Nachahmung. Es läuft konstruktionsbedingt auf bescheidener Hardware, auf freier Infrastruktur wie NNsight/NDIF, sofern verfügbar, andernfalls auf bescheidener bezahlter Cloud-GPU, wobei die reduzierte Rechenkostenposition nur maßgeschneiderte Simulation und Feinabstimmung abdeckt, die freie Infrastruktur nicht leistet, sowie Feldaufbau und Verbreitung.
Erweiterung · Ambition
$260k
Frontier-Einsatz
Ein Vollzeitteam. Erprobt das Messwerkzeug an größeren, offenen Frontier-Modellen und sucht die Zusammenarbeit mit externen Interpretierbarkeitslaboren, unter Verwendung lokaler Jacobi- und spektraler Trajektorienmetriken an aktiven, großskaligen Systemen. Sie finanziert außerdem den biologischen Vergleich: die Abbildung derselben Metriken auf Elektrophysiologie- und Konnektomdaten wirbelloser Tiere (stomatogastrisches Ganglion, OpenWorm C. elegans) als Plausibilitätsprüfung der Methode und nicht als Valenz-Anker. Diese Stufe könnte auch eine künftige Postdoc-Stelle unterstützen (z. B. Global Workspace oder Kognitionswissenschaft).
Theoretische Linie
Qualia Research Institute: Symmetrietheorie der Valenz
Die primäre theoretische Linie für dieses Programm. Die STV des QRI schlägt vor, dass positive Valenz mit hoher Symmetrie in der mathematischen Struktur der Erfahrung korreliert. Das 2026-Programm ist ein Versuch, diese Behauptung für digitale Systeme zu operationalisieren.
qri.org →